Alle Episoden

Episode 15: Nostalgie 2

Episode 15: Nostalgie 2

34m 33s

In der aktuellen Folge setzen wir uns erneut mit dem Thema der Nostalgie auseinander und finalisieren damit die vorherige Episode. Leider erscheint die Fortsetzung mit einer gewissen Verspätung. Für die tolle musikalische Interpretation des Kuhreigens zu Beginn des Podcast bedanken wir uns erneut sehr herzlich bei Joshua Dolinsek und Frederick Götzmann, die auch unser bisheriges Intro komponiert haben.

Episode 14: Nostalgie 1

Episode 14: Nostalgie 1

33m 53s

Im aktuellen Podcast, der sich in zwei Teile gliedert, diskutieren wir die
Bedeutung von Heimweh und Heimat und beziehen uns dabei auf Ideen der
französischen Philosophin Barbara Cassin, welche die Bedeutung von Nostalgie
anhand der Odyssee reflektiert.
Gibt es eine Heimat? Wann sind wir wirklich zu Hause? So erkennt Odysseus am
Ende seiner Irrfahrt, angespült am Strande von Ithaka die Heimat erstmal nicht.
Vielmehr erscheint ihm die Heimat unerwartet fremd, beängstigend und
unheimlich. Haben wir Heimweh nach etwas, was es so gar nie gegeben hat?
Heimweh wurde im 17. Jahrhundert als „Schweizer Krankheit“ bei Schweizer
Söldnern diagnostiziert und in der...

Episode 13: Das Unbehagen in der Kultur

Episode 13: Das Unbehagen in der Kultur

34m 15s

In unserer aktuellen Podcastfolge beschäftigt uns dieser Text, den Freud 1930 geschrieben
hat.
Was ist dieses Unbehagen? Die Ambivalenzen zwischen Zivilisation und unseren libidinösen
Wünschen und Aggressionen? Der fehlende „Hag“ also etwas Ungesichertes und Bedrohtes?
Wie fühlen wir das aktuell? Und wie zeigt es sich in den Therapien? Hierzu einige
Gedanken....

Episode 12: Abstinenz

Episode 12: Abstinenz

35m 0s

Wir stellen uns die Frage, was Abstinenz (Verzicht, Enthaltsamkeit) im Kontext
psychoanalytischer Arbeit bedeutet?
Können wir überhaupt vollkommen abstinent sein während der Arbeit? Ist es sinnvoll und
machbar? Oder sind nicht die Momente der Verwicklung ins Erleben der Patient:innen
absolut zentral für die Bewegung des psychoanalytischen Prozesses und somit das
therapeutische Vorwärtskommen? Bietet aber dennoch gerade das Wissen um die Abstinenz
den essentiellen Rahmen für die psychoanalytische Behandlung. Das heißt das Verbot,
welches durch die Abstinenz symbolisiert wird, ermöglicht erst den freien Umgang mit
Gegenübertragungsgefühlen und kann sekundär die reflektive Bearbeitung unbewusster
Interaktionen zwischen dem analytischen Paar gewährleisten und ein...

Episode 11: Was ist eine Mutter?

Episode 11: Was ist eine Mutter?

38m 12s

In unserem Podcast nähern wir uns einem Begriff, der wohl wie kein anderer durch innere Bilder, Projektionen, Erwartungen, Enttäuschungen und Ängste geprägt ist.
Wir sprechen über Mutterbilder und wir sprechen über die schwierige Tatsache, dass Mutterschaft und Mutterliebe nicht synonym sein müssen. Wir sprechen über die sich vollkommen wandelnden Familienformen und ringen um eine Begriffsklärung, die zum heutigen Diskurs beitragen kann.

Episode 10: Mögliche Antworten

Episode 10: Mögliche Antworten

34m 10s

In dieser zweiten Weihnachtsfolge wird es nicht um Weihnachten gehen. Wir wollen uns trotzdem einem poetischen, dabei tröstlichen Thema zuwenden. Wir suchen weiterhin nach Antworten zu den „Fiesen Fragen“ des letzten Podcast.
Hierzu laden wir den britischen Analytiker W. R. Bion (1897-1979) ein, seine „wilden Gedanken“ mit uns zu teilen und unsere und hoffentlich auch Ihre Assoziationen damit anzustoßen.
„Die Psychoanalyse vermittelt den Eindruck, von dem ich glaube, dass wir leicht irregeführt werden können, dass es auf die Vergangenheit ankommt. Die Vergangenheit ist nicht wichtig, weil man nichts dagegen tun kann. Die einzigen Dinge, gegen die Sie etwas tun können,...

Episode 9: Fiese Fragen

Episode 9: Fiese Fragen

35m 12s

Wir nähern uns in diesem Podcast einigen fiesen Fragen, die immer wieder im Diskurs mit der Psychoanalyse entstehen. Sind Freuds Theorien veraltet und inzwischen völlig wiederlegt? Ist die psychoanalytische Behandlung hierarchisch und autoritär? Bietet die Psychoanalyse ausschließlich schwierige Konstrukte an, die den Patient:innen übergestülpt werden? Warum überhaupt löst die Psychoanalyse kontroverse Diskussionen aus? Wir gehen diesen Fragen nach und versuchen darauf erste Antworten zu finden!

Episode 8: Spotlight on Qualitative Research

Episode 8: Spotlight on Qualitative Research

34m 50s

Wie sieht eine Forschung aus, die versucht, das Verborgene hinter der Oberfläche zu
ergründen? Wie prüfen wir Theorien, wie stellen wir sie auf - wie genau sieht der
psychoanalytische Forschungsprozess aus? Dieser soll immerhin den Ansprüchen
mehrheitlich empirisch ausgerichteten, quantitativen psychologischen Forschungsstandards
genügen, aber dabei stets das psychoanalytische, dynamische Denken beibehalten.
Qualitative Studien mit meist kleinen Fallzahlen zeichnen sich durch sehr aufwändige und
minutiöse inhaltsanalytische Untersuchungen aus - sie können dabei tiefgehende Einsichten
in unbewusste psychische Vorgänge liefern und als Vorlage für weitere Projekte dienen, in
denen im Sinne einer Mixed Methodology das Erheben qualitativer und quantitativer Daten
verknüpft wird....

Episode 7: Ankommen

Episode 7: Ankommen

37m 54s

Immer war die Menschheit am Wandern. Die Gründe waren unterschiedlich und auch heute verlassen Menschen freiwillig oder unfreiwillig ihre Heimat, um in einem neuen Land anzukommen. Wir senden unseren Podcast aus Hamburg, aus der Nähe des Überseehafens von dem einst so viele Menschen übers Meer fuhren, um in der neuen Welt bessere Lebensbedingungen und eine Zukunft zu finden. Diese Bewegungen waren nie einfach sondern gingen mit großem Schmerz über das Verlieren der Heimat einher. Wir reden über Bedingungen, damit das Ankommen gelingt. Integration ist nicht Assimilation, Integration bedeutet unterschiedliche Anteile in sich, im Anderen zu akzeptieren und die damit einhergehende...

Episode 6: Psychoanalysis and War

Episode 6: Psychoanalysis and War

36m 10s

Es geht um die Herausforderungen von psychoanalytischen Behandlungen während einer
traumatisierenden Ausnahmesituation. Dies betrifft Analytiker:innen und Patient:innen gleichermaßen. Die Fähigkeit das Unaussprechliche auszuhalten, zu „containen“, stellt ein zentrales Element der Therapie in einer Krise dar. Das Containing bietet die Chance einer späteren Transformation des Erlebens. Die Möglichkeit während der stattfindenden Traumatisierung zu reden und von jemandem gehalten zu werden, ist von immenser Bedeutung. Das stumme Trauma welches unbearbeitet an die nächste oder übernächste Generation weitergereicht wird, kann so vielleicht verhindert werden.